Hüttengaudi im Wiener Rathaus: Bereits zum fünften Mal ist am Freitagabend der Almdudler Trachtenpärchenball gefeiert worden. Rund 3.500 in Tracht gekleidete Burschen und Madln brachten die ehrwürdigen Gemäuer bei Blasmusik und Schlagersongs ordentlich zum Beben. Highlight des Abends war ein Liveauftritt der britischen Band "Smokie".
Terry Uttley: "Es ist fantastisch, hier jeden in Tracht zu sehen. In England haben wir leider keine Tracht."
Für viel Aufsehen sorgte auch heuer wieder das Outfit des Almdudler-Bosses Thomas Klein. Er kam dieses Jahr als "Mister Superdudler".
Thomas Klein: "Ich bin ein teamorientierter Mensch. Also ich arbeit immer mit einem Team und ein Team steht hinter mir, ein Team steht hinter Almdudler, ein Team steht hinter diesem Kostüm. Es sind Kostümbildnerinnen, es sind Maskenbildnerinnen, es sind Visagisten, die dafür verantwortlich sind und die auch diese Sachen gemeinsam mit mir entwickeln. Also das ist keine Eigenidee, das "Mister Superdudler". Außerdem hat meine Mutter das immer gesagt, wie ich noch an der Brust an ihr gelegen bin, hat sie gesagt, mei, bist du ein lieber Superdudler. Und dieser Name ist mir geblieben."
Nicht nur der Getränkehersteller-Chef, sondern auch die Gäste haben sich für die Ballnacht ordentlich in Schale geworfen - wenn auch nicht so auffällig wie der Gastgeber. Sie trugen Dirndl, Lederhosen oder Trachtenanzüge - ganz wie es der Dresscode verlangte.
Uwe Kröger: "Ich gehör zu den typischen Deutschen, die aus der Nähe von Münster in Westfalen kommen und eigentlich eher nichts mit Tracht am Hut haben. Aber seitdem ich in Österreich lebe, liebe ich die Lederhosen. Ich mag das und wir zwei, Witzke und ich, wir probieren gerade für das "Sound of Music", dem Paradestück für Österreich eigentlich, das Aushängeschild, in Salzburg. Und Witzke hat zum ersten Mal ein Dirndl an und deswegen sind wir heute Abend da. Und meine eigenwillige Kreation ist original Salzburger, das wurde speziell für mich hergestellt. Die gibt es auch in normalem Leder, aber ich habe sie in Silber."
Harry Prünster: "Wir Tiroler sind das ja gewöhnt und haben das eigentlich dauernd an. Mir gefällt das sehr gut, dass die Tracht mittlerweile wieder gewinnt. Das ist wirklich toll. Es war eine Zeit, da war es relativ ruhig um Trachtenfeste und es hat auch mit dem Almdudler-Ball sehr, sehr schräg begonnen mittlerweile ist es einfach ein Fest für jedermann und einer der meist begehrten Bälle von Wien."
Toni Faber: "Ich glaub, jeder kleidet sich in der Tracht und im Dirndl so, dass er vorteilhafter als er sonst aussieht. Und das ist natürlich eine wunderbare Erscheinung hier. Jeder ist fesch, jeder ist knackig. Jeder ist so, dass er sich gerne sehen lässt. Und mit Almdudler verbindet mich eine gute Freundschaft. Ich hab das Betriebsgebäude, das neue, auch gesegnet und da konnten wir dort schon fest feiern und Festln machen. Und das Trachtenpärchen ist etwas, das dazugehört, auch zu Wien."
In Feierlaune war auch Bürgermeister Häupl. Er musste sich nicht extra für den Ball umziehen, denn wenige Stunden zuvor machte er schon in der Tracht den Bieranstich auf der ersten "Wiener Wiesn". Auf die Frage, welche Veranstaltung ihm denn besser gefalle, erklärte er ganz diplomatisch:
Michael Häupl: "Ich glaub, die "Wiener Wiesn" ist im Begriff, eine Tradition zu begründen. Der Almdudler-Ball ist eine Tradition."
Und so viel ist fix - diese Tradition wird fortgesetzt. Der nächste Trachtenpärchenball soll am 7. September 2012 stattfinden.
Terry Uttley: "Es ist fantastisch, hier jeden in Tracht zu sehen. In England haben wir leider keine Tracht."
Für viel Aufsehen sorgte auch heuer wieder das Outfit des Almdudler-Bosses Thomas Klein. Er kam dieses Jahr als "Mister Superdudler".
Thomas Klein: "Ich bin ein teamorientierter Mensch. Also ich arbeit immer mit einem Team und ein Team steht hinter mir, ein Team steht hinter Almdudler, ein Team steht hinter diesem Kostüm. Es sind Kostümbildnerinnen, es sind Maskenbildnerinnen, es sind Visagisten, die dafür verantwortlich sind und die auch diese Sachen gemeinsam mit mir entwickeln. Also das ist keine Eigenidee, das "Mister Superdudler". Außerdem hat meine Mutter das immer gesagt, wie ich noch an der Brust an ihr gelegen bin, hat sie gesagt, mei, bist du ein lieber Superdudler. Und dieser Name ist mir geblieben."
Nicht nur der Getränkehersteller-Chef, sondern auch die Gäste haben sich für die Ballnacht ordentlich in Schale geworfen - wenn auch nicht so auffällig wie der Gastgeber. Sie trugen Dirndl, Lederhosen oder Trachtenanzüge - ganz wie es der Dresscode verlangte.
Uwe Kröger: "Ich gehör zu den typischen Deutschen, die aus der Nähe von Münster in Westfalen kommen und eigentlich eher nichts mit Tracht am Hut haben. Aber seitdem ich in Österreich lebe, liebe ich die Lederhosen. Ich mag das und wir zwei, Witzke und ich, wir probieren gerade für das "Sound of Music", dem Paradestück für Österreich eigentlich, das Aushängeschild, in Salzburg. Und Witzke hat zum ersten Mal ein Dirndl an und deswegen sind wir heute Abend da. Und meine eigenwillige Kreation ist original Salzburger, das wurde speziell für mich hergestellt. Die gibt es auch in normalem Leder, aber ich habe sie in Silber."
Harry Prünster: "Wir Tiroler sind das ja gewöhnt und haben das eigentlich dauernd an. Mir gefällt das sehr gut, dass die Tracht mittlerweile wieder gewinnt. Das ist wirklich toll. Es war eine Zeit, da war es relativ ruhig um Trachtenfeste und es hat auch mit dem Almdudler-Ball sehr, sehr schräg begonnen mittlerweile ist es einfach ein Fest für jedermann und einer der meist begehrten Bälle von Wien."
Toni Faber: "Ich glaub, jeder kleidet sich in der Tracht und im Dirndl so, dass er vorteilhafter als er sonst aussieht. Und das ist natürlich eine wunderbare Erscheinung hier. Jeder ist fesch, jeder ist knackig. Jeder ist so, dass er sich gerne sehen lässt. Und mit Almdudler verbindet mich eine gute Freundschaft. Ich hab das Betriebsgebäude, das neue, auch gesegnet und da konnten wir dort schon fest feiern und Festln machen. Und das Trachtenpärchen ist etwas, das dazugehört, auch zu Wien."
In Feierlaune war auch Bürgermeister Häupl. Er musste sich nicht extra für den Ball umziehen, denn wenige Stunden zuvor machte er schon in der Tracht den Bieranstich auf der ersten "Wiener Wiesn". Auf die Frage, welche Veranstaltung ihm denn besser gefalle, erklärte er ganz diplomatisch:
Michael Häupl: "Ich glaub, die "Wiener Wiesn" ist im Begriff, eine Tradition zu begründen. Der Almdudler-Ball ist eine Tradition."
Und so viel ist fix - diese Tradition wird fortgesetzt. Der nächste Trachtenpärchenball soll am 7. September 2012 stattfinden.
(APA)
Foto: APA
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