Anfang Dezember gab es in der Online Ausgabe der Tageszeitung derStandard.at einen ausführlichen Bericht über das Usher-Syndrom. Bernhard Köfler ist seit 2007 am Usher-Syndrom erkrankt, seither kann er seinen Beruf als Werkzeugmacher nicht mehr ausüben. Seit Geburt an ist er gehörlos, nach und nach verliert er sein Augenlicht.
Die Welt von Usher-Betroffenen ist eine Welt der Nähe, wie es in dem Artikel beschrieben wird. Durch die Nahsinne Tasten, Riechen und Schmecken wird die Umgebung wahrgenommen und kommuniziert. Bernhard Köfler hat noch ein geringes Sehvermögen und ist dadurch noch weitgehend Selbstständig. "Ich bin glücklich darüber, dass ich mit der Bildschirmlupe auf meinem Computer noch alles lesen kann", meint er und erzählt, dass er auch beruflich den Computer nutzen möchte.
Das Usher-Syndrom ist ein Gendefekt und kommt sehr selten vor. In Österreich leben 400 bis 1400 Menschen mit einer Hör- und Sehbehinderung. Da es keine genaue Definition des Begriffs Taubblindheit gibt, liegen die Zahlen auch so weit auseinander. Ab wann ist ein Mensch taubblind?
"Eine genaue Diagnose ist die Vorrausetzung, damit wir die Menschen da abholen können, wo sie stehen", meint Johannes Fellinger, Vorstand der Abteilung für Sinnes- und Sprachneurologie im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Linz. Menschen mit einer hohen Blendeempfindlichkeit kann mit einer Brillenfärbung geholfen werden, anderen Betroffenen mit minimalen Hörresten nützt ein Hörapparat.
Köfler ist durch seine Hörsehbehinderung ein Meister der Berührung und des Geruchs, er kann mit seiner Nase feinste Geruchsunterschiede ohne Problem wahrnehmen. Für den Artikel in der Zeitung übersetzte eine Dolmetscherin für Köfler mit taktiler Gebärdensprache. Die Gebärden werden dabei vom Gesprächspartner gefühlt. Das Lorm-Alphabet ist eine weitere Kommunikationsform für taubblinde Menschen, dabei werden eigene Zeichen in der Handinnenfläche gelesen. Jede einzelne Berührung bedeutet einen Buchstaben im Alphabet.
Der vollständige Artikel kann weiter unten beim Link aufgerufen werden.
Die Welt von Usher-Betroffenen ist eine Welt der Nähe, wie es in dem Artikel beschrieben wird. Durch die Nahsinne Tasten, Riechen und Schmecken wird die Umgebung wahrgenommen und kommuniziert. Bernhard Köfler hat noch ein geringes Sehvermögen und ist dadurch noch weitgehend Selbstständig. "Ich bin glücklich darüber, dass ich mit der Bildschirmlupe auf meinem Computer noch alles lesen kann", meint er und erzählt, dass er auch beruflich den Computer nutzen möchte.
Das Usher-Syndrom ist ein Gendefekt und kommt sehr selten vor. In Österreich leben 400 bis 1400 Menschen mit einer Hör- und Sehbehinderung. Da es keine genaue Definition des Begriffs Taubblindheit gibt, liegen die Zahlen auch so weit auseinander. Ab wann ist ein Mensch taubblind?
"Eine genaue Diagnose ist die Vorrausetzung, damit wir die Menschen da abholen können, wo sie stehen", meint Johannes Fellinger, Vorstand der Abteilung für Sinnes- und Sprachneurologie im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Linz. Menschen mit einer hohen Blendeempfindlichkeit kann mit einer Brillenfärbung geholfen werden, anderen Betroffenen mit minimalen Hörresten nützt ein Hörapparat.
Köfler ist durch seine Hörsehbehinderung ein Meister der Berührung und des Geruchs, er kann mit seiner Nase feinste Geruchsunterschiede ohne Problem wahrnehmen. Für den Artikel in der Zeitung übersetzte eine Dolmetscherin für Köfler mit taktiler Gebärdensprache. Die Gebärden werden dabei vom Gesprächspartner gefühlt. Das Lorm-Alphabet ist eine weitere Kommunikationsform für taubblinde Menschen, dabei werden eigene Zeichen in der Handinnenfläche gelesen. Jede einzelne Berührung bedeutet einen Buchstaben im Alphabet.
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(cg)
Foto: ÖHTB
Video: Gebärdenwelt
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