NOCH IMMER WIRD FIEBERHAFT NACH VERMISSTEN GESUCHT
Der schwer belastete Kapitän des havarierten (=beschädigt) Kreuzfahrtschiffes "Costa Concordia", Francesco Schettino, wird unter Hausarrest gestellt. Dem 52-jährigen Kapitän wird mehrfache fahrlässige Tötung, Havarie (=Betriebsstörung) und Verlassen des Schiffes mitten in der Evakuierung vorgeworfen. Die Zahl der Toten nach dem Unglück stieg unterdessen auf elf, nachdem Rettungstaucher gestern fünf weitere Opfer aus dem Wrack geborgen hatten. 22 Menschen werden noch vermisst. Um eine Umweltkatastrophe zu verhindern, wird heute mit dem Abpumpen des Treibstoffs begonnen.
(APA)
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