Am Donnerstag, 26.01.2012 wurde ein polnisches Ehepaar vor dem Amtsgericht Düsseldorf wegen Menschenhandel verurteilt. Das Paar hat gehörlose Menschen aus Polen mit falschen Versprechungen nach Deutschland gelockt und sie dann zum Betteln gezwungen.
Die Frau erhielt eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und sechs Monate, der Mann eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren. Beide gaben die Tat zu.
Das Ehepaar ist selbst gehörlos und hat drei Jahre lang über das Internet und auch persönlich Kontakt zu anderen Gehörlosen in Polen gesucht. Sie versprachen den Opfern Papiere, Arbeit, Unterkunft und Verpflegung in Deutschland. Nach der Ankunft der gehörlosen Menschen in Deutschland wurden sie dann aber von dem Paar zum Betteln gezwungen. In verschiedenen Städten mussten die Opfer in Lokale gehen und dort eine Visitenkarte vorzeigen. Auf der Karte stand, dass sich nicht betteln, sondern um Hilfe bitten.
Schon 2009 wurde das Ehepaar angezeigt, doch der Prozess musste verschoben werden. Die Opfer waren wieder in Polen und nicht erreichbar. Durch die polnischen Behörden konnten vier Personen gefunden werden. Ihre Aussagen wurden aufgeschrieben. Das Geständnis der TäterInnen war ein wichtiger Schritt, damit der Prozess nicht noch weiter in die Länge gezogen wurde.
Die Frau erhielt eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und sechs Monate, der Mann eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren. Beide gaben die Tat zu.
Das Ehepaar ist selbst gehörlos und hat drei Jahre lang über das Internet und auch persönlich Kontakt zu anderen Gehörlosen in Polen gesucht. Sie versprachen den Opfern Papiere, Arbeit, Unterkunft und Verpflegung in Deutschland. Nach der Ankunft der gehörlosen Menschen in Deutschland wurden sie dann aber von dem Paar zum Betteln gezwungen. In verschiedenen Städten mussten die Opfer in Lokale gehen und dort eine Visitenkarte vorzeigen. Auf der Karte stand, dass sich nicht betteln, sondern um Hilfe bitten.
Schon 2009 wurde das Ehepaar angezeigt, doch der Prozess musste verschoben werden. Die Opfer waren wieder in Polen und nicht erreichbar. Durch die polnischen Behörden konnten vier Personen gefunden werden. Ihre Aussagen wurden aufgeschrieben. Das Geständnis der TäterInnen war ein wichtiger Schritt, damit der Prozess nicht noch weiter in die Länge gezogen wurde.
(Quelle: WDR)
(cg)
Foto: WDR/van Treeck
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