Helene Jarmer, Präsidentin des ÖGLB, ist bekannt als engagierte Frau. Nun steht sie sogar auf der Nationalratliste für die Grünen. Die Chancen stehen gut, dass mit ihr nun die erste gehörlose Frau eine aktive Rolle im Nationalrat übernehmen kann. Wir befragten sie zu ihrer politischen Motivation und was sie erreichen bzw. verändern möchte, wenn sie den Einzug ins Parlament schafft.
Frau Jarmer, warum engagieren Sie sich politisch bzw. parteipolitisch und weshalb bei den Grünen? Helene Jarmer: Die Grünen waren immer die VorreiterInnen in der Behindertenpolitik.
Wir wollen diesen Weg im Nationalrat erfolgreich fortsetzen. Unser Hauptanliegen ist es, Barrierefreiheit wirklich für alle Menschen in allen Lebenslangen umzusetzen. Das gilt für die Bereiche Bildung, Berufsmöglichkeiten, Information und Kommunikation genauso, wie für die physische Barrierefreiheit in Gebäuden und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Hier darf es nicht länger bei leeren Worten bleiben. Die Grünen nehmen diese Anliegen ernst und stehen daher für eine Politik, die sich auf gleicher Augenhöhe mit allen Menschen befindet. Das hat mich von jeher angesprochen und diesen Prozess möchte ich aktiv mitgestalten - ihn intensivieren und unsere Vorstellungen rascher zum Erfolg führen.
Wie ist Ihr Verhältnis zur ehemaligen Behindertensprecherin der Grünen, Theresia Haidlmayer? Helene Jarmer: Durch meine politische Arbeit war ich öfters mit Frau Haidlymayr in Kontakt und habe von ihr immer die vollste Unterstützung erhalten. Ich kann mich noch gut erinnern, wie Sie mir hilfreiche Tipps in Bezug auf Petitionseinreichungen gab. Ich habe Ihre Arbeit als Wegbereiterin in der Behindertenbewebung kennen- und sehr schätzen gelernt. Es wäre für mich eine große Ehre, ihren Weg und ihre Arbeit fortzusetzen.
Ich möchte aber betonen, dass ich meine politische Funktion nicht auf den Tätigkeitsbereich der Behindertensprecherin reduzieren werde. und auch nicht auf jene einer Vertreterin einer Sprachminderheit, vielmehr möchte ich mich voll und ganz in den gesamten politischen Prozess einbringen. Denn es ist wichtig aufzuzeigen, dass behinderte Menschen sich nicht nur in der Behindertenpolitik einsetzen, sondern wichtige, vielseitige Impulsgeber für die Tagespolitik sind bzw. sich in allen Bereichen der Politik und Wirtschaft einbringen können und wollen.
Auch andere Parteien haben behindere KandidatInnen aufgestellt... Helene Jarmer: Natürlich arbeite ich gerne mit diesen zusammen. Denn wir haben alle gemeinsame Ziele - nicht nur auf politischer Ebene, sondern ganz einfach von BügerIn zu BürgerIn. Ich möchte deren Wünsche und Vorstellungen unbedingt aufgreifen.
Was genau wird Ihr Aufgabenbereich werden, wenn sie in den Nationalrat einziehen? Helene Jarmer: Mir geht es um die Relevanz von barrierefreiem, selbstbestimmtem Leben aller Menschen in Österreich - natürlich besonders um jenes von Menschen mit Behinderungen und Handicaps, denn gerade ihnen werden für ein solches Leben immer wieder Steine in den Weg gelegt.
Unnötige, sinnlose Steine!. Als gehörlose Frau und Präsidentin des ÖGLB weiß ich aus eigener und langjähriger beruflicher Erfahrung, dass viele Menschen mit Behinderungen nicht "behindert leben" müßten , wenn sie durch Politik und Verwaltung nicht immerzu behindert würden. Behinderung wird nicht selten "gemacht".
Mein Ziel ist eine nachhaltige barrierefreie Teilhabe aller Menschen am Alltags-, Arbeits-, Gesellschafts- und Kulturleben in Österreich. Denn das Thema Barrierefreiheit betrifft ALLE und es gibt noch immer Menschen, die von wichtigen Bereichen des Lebens ausgeschlossen sind.
Und zwar nicht aufgrund ihrer eigentlichen Behinderung, sondern aufgrund allgegenwärtiger Diskriminierung durch Barrieren, die zum großen Teil aus Unwissenheit oder aus Angst vor dem Umgang mit Menschen mit Behinderung entstehen. Mein Ziel ist in jedem Falle das Diversitydenken, die Chancengleichheit und die weitestgehende Beseitigung der Barrieren in Bildungsfragen und am Arbeitsmarkt, in der Informationstechnologie und auch in verschiedenen Einrichtungen.
Ich möchte mittels Sensibilisierungen Anregungen zum Umdenken geben, durch Information Ängste nehmen und durch Kommunikation Neugier für den Umgang mit "Andersartigkeit" schaffen - und das in allen Bereichen der Gesellschaft. Vor allem natürlich in der Politik, denn dort ist es besonders wichtig überholte Denkmuster aufzubrechen und zu sensibilisieren, denn viele wichtige Anstöße für ein Leben mit Vielfalt und ohne Barrieren werden in den politischen Vertretungen erarbeitet.
Jedenfalls beweißt mein bisherigerer Lebens- und Karriereverlauf: Es geht mir nicht nur um schöne Worte sondern um Taten. Ich rede nicht nur von Veränderungen, ich verändere aktiv mit.
Für welche Menschen in unserem Land machen Sie Politik? Helene Jarmer: Meine Zielgruppe sind nicht nur gehörlose Menschen oder behinderte Menschen. Ich möchte auch darüber hinausgehen und Politik für alle in Österreich lebende Menschen machen. Natürlich werde ich meine politische Erfahrung, die ich in der Gehörlosenpolitik gesammelt habe, in meine politische Arbeit einbringen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass gehörlose Menschen in der Politik bisher kaum wahrgenommen wurden, deshalb bin ich mir meiner Verantwortung besonders bewußt. Es ist jedenfalls für mich wirklich eine Herzensangelegenheit, für alle Menschen da zu sein, ihre Anliegen, Wünsche und Nöte ernst zu nehmen und Lösungen für eine stetige Verbesserung ihrer Lebenssituationen zu finden.
Wie gewährleisten die Grünen den Zugang zu Wahlinformation für gehörlose Menschen? Helene Jarmer: Barrierefreiheit ist uns wichtig, gerade für Gehörlose und hörbehinderte Menschen ist TV ein wichtiges Medium, dass sie leider trotz voller Gebühr nicht voll nützen können, wir halten gerade aber Wahldebatten für eine wichtige Information für unsere WählerInnen und
möchten, dass sie so viele Informationen wie möglich barrierefrei aufbereitet erhalten können. Deshalb haben wir bei den Grünen bei unseren öffentlichen Auftritten immer ÖGS-DolmetscherInnen im Einsatz und bei unseren Auftritten im TV immer gefordert, dass diese Infos auch gehörlosen Menschen zugänglich gemacht werden. Bei der Bundestournee der Grünen haben wir schon seit Jahren immer ÖGS-DolmetscherInnen in die Auftritte eingebunden.
Auf der Homepage der Grünen findet man die zehn wichtigsten Gründe, Grün zu wählen - und nicht zuletzt wichtige Infos über das Behindertengleichstellungsgesetz. Diese Informationen haben wir barrierefrei gestaltet: also Gebärdensprachvideos mit Text und Ton verlinkt, damit gehörlose, sehbehinderte und schwerhörige Menschen auch Zugang zum Wahlprogramm haben.
Was sind die Kernanliegen der Grünen in der Behinderten-Politik - speziell in Sachen Gehörlosigkeit? Helene Jarmer: Volle GIS nur für volle Leistung. Grün fordert Barrierefreiheit im öffentlich-rechtlichen Programm.
Weiters ein Telefon-Relay-Center, das per Fax, E-Mail, SMS oder Videochat zwischen Personen vermitteln kann., Das gibt es bereits in anderen Ländern und kann v.a. im Notfall Lebensrettend sein. Grün ermöglicht Telefonieren für alle.
Und natürlich beste Bildung für gehörlose Kinder. Grün will gleiche Lehrpläne und ein Recht auf bilinguale Ausbildung in Gebärdensprache. Gehörlose Kinder sind genauso talentiert. Wir schaffen Integrationsklassen mit Gruppen von gehörlosen und schwerhörigen Kindern.
Was ist Ihnen ein besonderes Anliegen, sollten die Grünen eine Regierungsbeteiligung erhalten? Zuallererst möchte ich auf die Website der Grünen verweisen. Unter www.gruene.at wird das Teilprogramm der Grünen in Sachen Barrierefreiheit genau aufgelistet, sodass sich interessiert dort noch einmal ganz genau und tiefer gehend informieren können. Dort findet man die Bereiche Barrierefreiheit, Behinderten- und Sprachpolitik.
Nun zu ihrer Frage: Bei einer Regierungsbeteiligung der Grünen muss sich die nächste Regierung mehr um die Integration von behinderten Kindern in Schulen bemühen und die Arbeitsplatzsituation von Behinderten verbessern helfen - Bildung und hochwertige Arbeit sind die einzige Chance, nicht zum "Sozialfall" zu werden, sodass Menschen mit einer Krankheit und einer Behinderung hochwertigste Arbeit leisten können, wenn man sie lässt und fördert. Dies zeigen schon etliche Pioniere in Sport, Wirtschaft und Politik - nur leider sind es eben noch Pioniere und es ist noch lange keine Selbstverständlichkeit, dass behinderte Menschen - egal welche Behinderung sie haben - ein selbstbestimmtes Leben führen können.
Daher: Schluss mit Almosen - her mit echter Förderung! Es gibt eine Vielzahl guter Gründe, Grün zu wählen - nicht zuletzt die Forderung von Barrierefreiheit in allen Lebenslagen, Pflegegeldanpassungen, Beschäftigungstherapien, Diversity und nicht zuletzt ganz allgemein die Verwirklichung von Menschenrechten.
Frau Jarmer, warum engagieren Sie sich politisch bzw. parteipolitisch und weshalb bei den Grünen?
Helene Jarmer: Die Grünen waren immer die VorreiterInnen in der Behindertenpolitik.
Wir wollen diesen Weg im Nationalrat erfolgreich fortsetzen. Unser Hauptanliegen ist es, Barrierefreiheit wirklich für alle Menschen in allen Lebenslangen umzusetzen. Das gilt für die Bereiche Bildung, Berufsmöglichkeiten, Information und Kommunikation genauso, wie für die physische Barrierefreiheit in Gebäuden und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Hier darf es nicht länger bei leeren Worten bleiben. Die Grünen nehmen diese Anliegen ernst und stehen daher für eine Politik, die sich auf gleicher Augenhöhe mit allen Menschen befindet. Das hat mich von jeher angesprochen und diesen Prozess möchte ich aktiv mitgestalten - ihn intensivieren und unsere Vorstellungen rascher zum Erfolg führen.
Wie ist Ihr Verhältnis zur ehemaligen Behindertensprecherin der Grünen, Theresia Haidlmayer?
Helene Jarmer: Durch meine politische Arbeit war ich öfters mit Frau Haidlymayr in Kontakt und habe von ihr immer die vollste Unterstützung erhalten. Ich kann mich noch gut erinnern, wie Sie mir hilfreiche Tipps in Bezug auf Petitionseinreichungen gab. Ich habe Ihre Arbeit als Wegbereiterin in der Behindertenbewebung kennen- und sehr schätzen gelernt. Es wäre für mich eine große Ehre, ihren Weg und ihre Arbeit fortzusetzen.
Ich möchte aber betonen, dass ich meine politische Funktion nicht auf den Tätigkeitsbereich der Behindertensprecherin reduzieren werde. und auch nicht auf jene einer Vertreterin einer Sprachminderheit, vielmehr möchte ich mich voll und ganz in den gesamten politischen Prozess einbringen. Denn es ist wichtig aufzuzeigen, dass behinderte Menschen sich nicht nur in der Behindertenpolitik einsetzen, sondern wichtige, vielseitige Impulsgeber für die Tagespolitik sind bzw. sich in allen Bereichen der Politik und Wirtschaft einbringen können und wollen.
Auch andere Parteien haben behindere KandidatInnen aufgestellt...
Helene Jarmer: Natürlich arbeite ich gerne mit diesen zusammen. Denn wir haben alle gemeinsame Ziele - nicht nur auf politischer Ebene, sondern ganz einfach von BügerIn zu BürgerIn. Ich möchte deren Wünsche und Vorstellungen unbedingt aufgreifen.
Was genau wird Ihr Aufgabenbereich werden, wenn sie in den Nationalrat einziehen?
Helene Jarmer: Mir geht es um die Relevanz von barrierefreiem, selbstbestimmtem Leben aller Menschen in Österreich - natürlich besonders um jenes von Menschen mit Behinderungen und Handicaps, denn gerade ihnen werden für ein solches Leben immer wieder Steine in den Weg gelegt.
Unnötige, sinnlose Steine!. Als gehörlose Frau und Präsidentin des ÖGLB weiß ich aus eigener und langjähriger beruflicher Erfahrung, dass viele Menschen mit Behinderungen nicht "behindert leben" müßten , wenn sie durch Politik und Verwaltung nicht immerzu behindert würden. Behinderung wird nicht selten "gemacht".
Mein Ziel ist eine nachhaltige barrierefreie Teilhabe aller Menschen am Alltags-, Arbeits-, Gesellschafts- und Kulturleben in Österreich. Denn das Thema Barrierefreiheit betrifft ALLE und es gibt noch immer Menschen, die von wichtigen Bereichen des Lebens ausgeschlossen sind.
Und zwar nicht aufgrund ihrer eigentlichen Behinderung, sondern aufgrund allgegenwärtiger Diskriminierung durch Barrieren, die zum großen Teil aus Unwissenheit oder aus Angst vor dem Umgang mit Menschen mit Behinderung entstehen. Mein Ziel ist in jedem Falle das Diversitydenken, die Chancengleichheit und die weitestgehende Beseitigung der Barrieren in Bildungsfragen und am Arbeitsmarkt, in der Informationstechnologie und auch in verschiedenen Einrichtungen.
Ich möchte mittels Sensibilisierungen Anregungen zum Umdenken geben, durch Information Ängste nehmen und durch Kommunikation Neugier für den Umgang mit "Andersartigkeit" schaffen - und das in allen Bereichen der Gesellschaft. Vor allem natürlich in der Politik, denn dort ist es besonders wichtig überholte Denkmuster aufzubrechen und zu sensibilisieren, denn viele wichtige Anstöße für ein Leben mit Vielfalt und ohne Barrieren werden in den politischen Vertretungen erarbeitet.
Jedenfalls beweißt mein bisherigerer Lebens- und Karriereverlauf: Es geht mir nicht nur um schöne Worte sondern um Taten. Ich rede nicht nur von Veränderungen, ich verändere aktiv mit.
Für welche Menschen in unserem Land machen Sie Politik?
Helene Jarmer: Meine Zielgruppe sind nicht nur gehörlose Menschen oder behinderte Menschen. Ich möchte auch darüber hinausgehen und Politik für alle in Österreich lebende Menschen machen. Natürlich werde ich meine politische Erfahrung, die ich in der Gehörlosenpolitik gesammelt habe, in meine politische Arbeit einbringen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass gehörlose Menschen in der Politik bisher kaum wahrgenommen wurden, deshalb bin ich mir meiner Verantwortung besonders bewußt. Es ist jedenfalls für mich wirklich eine Herzensangelegenheit, für alle Menschen da zu sein, ihre Anliegen, Wünsche und Nöte ernst zu nehmen und Lösungen für eine stetige Verbesserung ihrer Lebenssituationen zu finden.
Wie gewährleisten die Grünen den Zugang zu Wahlinformation für gehörlose Menschen?
Helene Jarmer: Barrierefreiheit ist uns wichtig, gerade für Gehörlose und hörbehinderte Menschen ist TV ein wichtiges Medium, dass sie leider trotz voller Gebühr nicht voll nützen können, wir halten gerade aber Wahldebatten für eine wichtige Information für unsere WählerInnen und
möchten, dass sie so viele Informationen wie möglich barrierefrei aufbereitet erhalten können. Deshalb haben wir bei den Grünen bei unseren öffentlichen Auftritten immer ÖGS-DolmetscherInnen im Einsatz und bei unseren Auftritten im TV immer gefordert, dass diese Infos auch gehörlosen Menschen zugänglich gemacht werden. Bei der Bundestournee der Grünen haben wir schon seit Jahren immer ÖGS-DolmetscherInnen in die Auftritte eingebunden.
Auf der Homepage der Grünen findet man die zehn wichtigsten Gründe, Grün zu wählen - und nicht zuletzt wichtige Infos über das Behindertengleichstellungsgesetz. Diese Informationen haben wir barrierefrei gestaltet: also Gebärdensprachvideos mit Text und Ton verlinkt, damit gehörlose, sehbehinderte und schwerhörige Menschen auch Zugang zum Wahlprogramm haben.
Was sind die Kernanliegen der Grünen in der Behinderten-Politik - speziell in Sachen Gehörlosigkeit?
Helene Jarmer: Volle GIS nur für volle Leistung. Grün fordert Barrierefreiheit im öffentlich-rechtlichen Programm.
Weiters ein Telefon-Relay-Center, das per Fax, E-Mail, SMS oder Videochat zwischen Personen vermitteln kann., Das gibt es bereits in anderen Ländern und kann v.a. im Notfall Lebensrettend sein. Grün ermöglicht Telefonieren für alle.
Und natürlich beste Bildung für gehörlose Kinder. Grün will gleiche Lehrpläne und ein Recht auf bilinguale Ausbildung in Gebärdensprache. Gehörlose Kinder sind genauso talentiert. Wir schaffen Integrationsklassen mit Gruppen von gehörlosen und schwerhörigen Kindern.
Was ist Ihnen ein besonderes Anliegen, sollten die Grünen eine Regierungsbeteiligung erhalten?
Zuallererst möchte ich auf die Website der Grünen verweisen. Unter www.gruene.at wird das Teilprogramm der Grünen in Sachen Barrierefreiheit genau aufgelistet, sodass sich interessiert dort noch einmal ganz genau und tiefer gehend informieren können. Dort findet man die Bereiche Barrierefreiheit, Behinderten- und Sprachpolitik.
Nun zu ihrer Frage: Bei einer Regierungsbeteiligung der Grünen muss sich die nächste Regierung mehr um die Integration von behinderten Kindern in Schulen bemühen und die Arbeitsplatzsituation von Behinderten verbessern helfen - Bildung und hochwertige Arbeit sind die einzige Chance, nicht zum "Sozialfall" zu werden, sodass Menschen mit einer Krankheit und einer Behinderung hochwertigste Arbeit leisten können, wenn man sie lässt und fördert. Dies zeigen schon etliche Pioniere in Sport, Wirtschaft und Politik - nur leider sind es eben noch Pioniere und es ist noch lange keine Selbstverständlichkeit, dass behinderte Menschen - egal welche Behinderung sie haben - ein selbstbestimmtes Leben führen können.
Daher: Schluss mit Almosen - her mit echter Förderung! Es gibt eine Vielzahl guter Gründe, Grün zu wählen - nicht zuletzt die Forderung von Barrierefreiheit in allen Lebenslagen, Pflegegeldanpassungen, Beschäftigungstherapien, Diversity und nicht zuletzt ganz allgemein die Verwirklichung von Menschenrechten.
Danke für das Interview
Das Interview führte Clemens Braunhofer
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Foto: Gebärdenwelt
Video: Gebärdenwelt