DAS BEWUSSTSEIN DER ÖFFENTLICHKEIT ÄNDERT SICH IN KLEINEN SCHRITTEN
Vor fünf Jahren, am 1.9.2005, ist die Anerkennung der ÖGS als eigenständige und gleichberechtigte Sprache in Kraft getreten. Der Jubel war groß, bedeutet doch dieser Schritt das gesetzlich verankerte Recht gehörloser Menschen auf Informationen in ihrer Muttersprache, z.B. Fernsehsendungen in ÖGS, gedolmetschte Nachrichtensendungen und der barrierfreie Zugang zum Internet in Form von Gebärdensprachvideos auf Homepages.
Dass das staatliche Fernsehen ambitionierte Pläne zum Ausbau der Untertitelung hat, bis Ende 2011 sollen 55 Prozent des Programms mit Untertitel versehen sein, versteht sich von selbst. In Zukunft sollen auch Live-Sportereignisse und Parlamentsdebatten barrierfrei zugänglich gemacht werden. Im Dezember letzten Jahres starteten das Parlament und der ORF ein Pilotprojekt zur Spracherkennung.
Wie man jetzt nach fünf Jahren sieht, ändern sich die Dinge nicht von heute auf morgen. Man ist sicher auf dem richtigen Weg, dennoch ist noch viel Geduld und Optimismus angesagt.
Dass das staatliche Fernsehen ambitionierte Pläne zum Ausbau der Untertitelung hat, bis Ende 2011 sollen 55 Prozent des Programms mit Untertitel versehen sein, versteht sich von selbst. In Zukunft sollen auch Live-Sportereignisse und Parlamentsdebatten barrierfrei zugänglich gemacht werden. Im Dezember letzten Jahres starteten das Parlament und der ORF ein Pilotprojekt zur Spracherkennung.
Wie man jetzt nach fünf Jahren sieht, ändern sich die Dinge nicht von heute auf morgen. Man ist sicher auf dem richtigen Weg, dennoch ist noch viel Geduld und Optimismus angesagt.
(sr)
Foto: Gebärdenwelt
Video: Gebärdenwelt