Nach der Aufregung um den Ball des Wiener Korporationsringes (WKR) wird auch Kritik an der Teilnahme von Oberösterreichs LH Pühringer am Linzer Burschenbundball laut. Die Grünen bezeichnen die Eröffnung durch Pühringer als "politisch unpassend". Die KPÖ kündigt Proteste gegen die Veranstaltung am 11. Februar an.
SPÖ-Landesgeschäftsführer Horner wies darauf hin, dass der Landeshauptmann kommenden Samstag zu einer Zeitzeugenveranstaltung mit NS-Opfern einlädt. "Zwei Wochen später hat Pühringer aber offenbar leider kein Problem damit, die Eröffnungsrede beim klar rechts außen angesiedelten Burschenbundball zu halten", kritisierte der SPÖ-Landesgeschäftsführer. Er fordert den Landeshauptmann auf, seine Teilnahme abzusagen.
Für die Grünen-Menschenrechtssprecherin Buchmayr ist es "völlig unverständlich", dass Pühringer "als oberster politischer Repräsentant Oberösterreichs diesen Ball und damit den rechten politischen Rand aufwertet". Einerseits ZeitzeugInnen zu ehren und andererseits die Eröffnungsrede auf dem Burschenbundball zu halten sei ein "bemerkenswerter Spagat", erklärt sie. Buchmayr kritisiert ebenfalls die Teilnahme des Rektors der Linzer Kepler Universität, Richard Hagelauer.
SPÖ-Landesgeschäftsführer Horner wies darauf hin, dass der Landeshauptmann kommenden Samstag zu einer Zeitzeugenveranstaltung mit NS-Opfern einlädt. "Zwei Wochen später hat Pühringer aber offenbar leider kein Problem damit, die Eröffnungsrede beim klar rechts außen angesiedelten Burschenbundball zu halten", kritisierte der SPÖ-Landesgeschäftsführer. Er fordert den Landeshauptmann auf, seine Teilnahme abzusagen.
Für die Grünen-Menschenrechtssprecherin Buchmayr ist es "völlig unverständlich", dass Pühringer "als oberster politischer Repräsentant Oberösterreichs diesen Ball und damit den rechten politischen Rand aufwertet". Einerseits ZeitzeugInnen zu ehren und andererseits die Eröffnungsrede auf dem Burschenbundball zu halten sei ein "bemerkenswerter Spagat", erklärt sie. Buchmayr kritisiert ebenfalls die Teilnahme des Rektors der Linzer Kepler Universität, Richard Hagelauer.
(APA)
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