Eine schwangere Frau, die plötzlich heftige Blutungen bekommen hat, soll von zwei Wiener Spitälern abgewiesen worden sein. Wie die Tageszeitung "Kurier" berichtete, hat die 26-Jährige nun ihr Kind verloren. Die beiden Spitäler wiesen die Vorwürfe zurück, die Frau hätte sich nicht als Notfall angemeldet und von leichten Blutungen gesprochen. Gesundheitsminister Stöger will den Fall prüfen lassen.
Die 26-Jährige war damals in der 13. Woche schwanger und wachte mit starken Blutungen auf, wie sie dem "Kurier" sagte. Angehörige brachten sie ins Spital Göttlicher Heiland. Obwohl sie umgehend untersucht wurde, ist keine Ursache für die Blutung gefunden worden. Die ÄrztInnen versicherten ihr, dass es dem Kind gut gehe, sie wurde nach Hause geschickt. Weil die Blutungen nicht aufhörten, fuhr die 26-Jährige ins Wiener AKH. In der Schwangerenambulanz wurde der Frau gesagt, dass man für sie keinen Platz und keine Zeit habe, wie sie im "Kurier" ausführte. Erst am darauffolgenden Tag wurde sie in der Rudolfstiftung aufgenommen. Dennoch verlor die Frau das Kind.
Die Spitäler wiesen jegliche Schuld von sich.
Die Österreichische Ärztekammer sieht in dem Vorfall "ein Zeichen für durch Sparmaßnahmen verursachte Engpässe in den Krankenhäusern", sagte der Bundesobmann der angestellten Ärzte, Harald Mayer. Die MA 40, die für Sozial- und Gesundheitsrecht zuständig ist, prüft nun, ob mit den Abweisungen gegen das Gesetz verstoßen worden ist.
Die 26-Jährige war damals in der 13. Woche schwanger und wachte mit starken Blutungen auf, wie sie dem "Kurier" sagte. Angehörige brachten sie ins Spital Göttlicher Heiland. Obwohl sie umgehend untersucht wurde, ist keine Ursache für die Blutung gefunden worden. Die ÄrztInnen versicherten ihr, dass es dem Kind gut gehe, sie wurde nach Hause geschickt. Weil die Blutungen nicht aufhörten, fuhr die 26-Jährige ins Wiener AKH. In der Schwangerenambulanz wurde der Frau gesagt, dass man für sie keinen Platz und keine Zeit habe, wie sie im "Kurier" ausführte. Erst am darauffolgenden Tag wurde sie in der Rudolfstiftung aufgenommen. Dennoch verlor die Frau das Kind.
Die Spitäler wiesen jegliche Schuld von sich.
Die Österreichische Ärztekammer sieht in dem Vorfall "ein Zeichen für durch Sparmaßnahmen verursachte Engpässe in den Krankenhäusern", sagte der Bundesobmann der angestellten Ärzte, Harald Mayer. Die MA 40, die für Sozial- und Gesundheitsrecht zuständig ist, prüft nun, ob mit den Abweisungen gegen das Gesetz verstoßen worden ist.
(APA)
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