HOME, Gebärdenwelt
Trauriger Rekord bei Grubenunglück in Chile
Mittwoch, 1. September 2010, 10:34 Uhr
This text will be replaced

AKTUELLES
SPEZIALBOHRER BOHRTE SCHACHT IN GRUBE
Die 33 in einer chilenischen Kupfer- und Goldmine verschütteten Bergarbeiter stellten am Dienstag einen traurigen Rekord auf: Sie waren seit 26 Tagen eingeschlossen und damit länger als bei allen anderen bekannten Grubenunglücken. Bisher galten drei chinesische Bergleute als diejenigen, die am längsten bei einem Grubenunglück überlebt hatten, als sie im Juli vergangenen Jahres nach 25 Tagen gerettet wurden.

Die Leidenszeit der in Chile seit dem 5. August Eingeschlossenen ist aber noch lange nicht zu Ende. Bis sie wieder das Licht der Sonne erblicken, könnten noch bis zu vier Monate vergehen. So lange werde es voraussichtlich dauern, einen Rettungsschacht zu den in 700 Metern Tiefe festsitzenden Männern zu bohren. Die Arbeiten hatten in der Nacht auf Dienstag begonnen. Der Spezialbohrer soll mit Hilfe eines deutschen Bohrkopfes einen in der Endphase 66 Zentimeter breiten Schacht bohren. Durch ihn könnten die Kumpel der Mine San Jose in der Atacama-Wüste möglichst noch vor Weihnachten einer nach dem anderen an die Oberfläche gezogen werden. Angehörige der seit einem Stolleneinsturz eingeschlossenen Kumpel kampieren seit Wochen im harschen Wüstenklima bei der Mine.

(APA)
Foto: APA
Video: APA

Bookmark:   Facebook  delicious  digg  technorati  yahoo  meneame  Twitter  MySpace  Google Bookmarks