GROßES POLIZEIAUFGEBOT BEI DEN ABORIGINE-PROTESTEN
In Australien haben am Nationalfeiertag wütende UreinwohnerInnen Ministerpräsidentin Gillard bedrängt. Die Polizei musste am Donnerstag in der Hauptstadt Canberra die 50-Jährige Politikerin sowie Oppositionsführer Abbott vor etwa 200 Aborigines in Sicherheit bringen, die ein Restaurant stürmen wollten. Die DemonstrantInnen beschimpften sie als "Rassistin" und riefen "Schande!".
Auslöser für die Proteste war Abbots Forderung, ein Protestzelt der Aborigines in Canberra abreißen zu lassen. Die "Aboriginal Tent Embassy" nahe des Parlamentsgebäudes ist seit 40 Jahren ein Symbol für die AktivistInnen, die gegen die Ungleichbehandlung der Aborigines protestieren. Abbot habe mit seiner Forderung ausgerechnet am Nationalfeiertag Rassenunruhen heraufbeschworen, sagte Michael Anderson, der Gründer des "Botschaftszelts".
Am "Australia Day" feiert Australien die Ankunft der ersten weißen Siedler im Jahr 1788. Australiens Ureinwohner stellen etwa 500 000 der 23 Millionen EinwohnerInnen Australiens. Sie kämpfen gegen viele soziale Probleme. Viele Aborigines leben von Sozialhilfe und 60 Prozent haben keinen Mittelschulabschluss.
Auslöser für die Proteste war Abbots Forderung, ein Protestzelt der Aborigines in Canberra abreißen zu lassen. Die "Aboriginal Tent Embassy" nahe des Parlamentsgebäudes ist seit 40 Jahren ein Symbol für die AktivistInnen, die gegen die Ungleichbehandlung der Aborigines protestieren. Abbot habe mit seiner Forderung ausgerechnet am Nationalfeiertag Rassenunruhen heraufbeschworen, sagte Michael Anderson, der Gründer des "Botschaftszelts".
Am "Australia Day" feiert Australien die Ankunft der ersten weißen Siedler im Jahr 1788. Australiens Ureinwohner stellen etwa 500 000 der 23 Millionen EinwohnerInnen Australiens. Sie kämpfen gegen viele soziale Probleme. Viele Aborigines leben von Sozialhilfe und 60 Prozent haben keinen Mittelschulabschluss.
(APA)
Foto: APA
Video: APA