Foto: (c) Stefan Palter-Müller | http://www.dg-sv.de
Nach 12 jähriger Durststrecke ist es dem Gehörlosen Sportverein Karlsruhe gelungen: Deutscher Meister in der Gehörlosen-Fußballmeisterschaft. Im Finale konnte sich die Mannschaft gegen den starken GSG Stuttgart durchsetzen.
Etwa 360 ZuschauerInnen wohnten dem Spektakel dabei. Darunter auch wichtige Persönlichkeiten aus dem Gehörlosensport, wie etwa die beiden Trainer der deutschen Nationalmannschaft der Gehörlosen Frank Zürn und Werner von der Ruhren.
Ein bisschen Südafrika-Stimmung herrschte auch im Stadion Holzhof in Pforzheim. Das Publikum sorgte mit Fahnen, Spruchbändern und sogar Vuvuzelas für eingeheizte Finalstimmung.
Bis zur Halbzeit lieferten sich beide Mannschaften einen spannenden Schlagabtausch. Stuttgart ging nach Elfmeter in Führung. Bejtullah Ymeri vom GSV Karlsruhe konnte jedoch vor der Pause noch zu einem 1:1 ausgleichen. Von der Pause erfrischt schoss dieser dann auch gleich in der 48.Minute sein zweites Tor. Doch Stuttgart schlief nicht und gab sich nicht so leicht geschlagen. Durch einen Freistoß konnte Randazzo Calogero abermals ausgleichen.
Für Karlsruhe hieß es nun alles oder nichts... sie entschieden sich für "alles". Nachdem ihr Torhüter erfolgreich einen Elfmeter abwehrte, legte sich die Elf rund um Trainer Rolf Lischer richtig ins Zeug [=umgangsspr. für anstrengen] und schoss innerhalb der letzten 12 Minuten drei Tore und beendete das Spiel mit einem verdienten 5:2 Sieg.
Mehr Infos über Aufstellung und Torschützen unter dem Link unten.
(flo)
Foto: (c) Stefan Palter-Müller | http://www.dg-sv.de
Video: (c) Stefan Palter-Müller | http://www.dg-sv.de
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Etwa 360 ZuschauerInnen wohnten dem Spektakel dabei. Darunter auch wichtige Persönlichkeiten aus dem Gehörlosensport, wie etwa die beiden Trainer der deutschen Nationalmannschaft der Gehörlosen Frank Zürn und Werner von der Ruhren.
Ein bisschen Südafrika-Stimmung herrschte auch im Stadion Holzhof in Pforzheim. Das Publikum sorgte mit Fahnen, Spruchbändern und sogar Vuvuzelas für eingeheizte Finalstimmung.
Bis zur Halbzeit lieferten sich beide Mannschaften einen spannenden Schlagabtausch. Stuttgart ging nach Elfmeter in Führung. Bejtullah Ymeri vom GSV Karlsruhe konnte jedoch vor der Pause noch zu einem 1:1 ausgleichen. Von der Pause erfrischt schoss dieser dann auch gleich in der 48.Minute sein zweites Tor. Doch Stuttgart schlief nicht und gab sich nicht so leicht geschlagen. Durch einen Freistoß konnte Randazzo Calogero abermals ausgleichen.
Für Karlsruhe hieß es nun alles oder nichts... sie entschieden sich für "alles". Nachdem ihr Torhüter erfolgreich einen Elfmeter abwehrte, legte sich die Elf rund um Trainer Rolf Lischer richtig ins Zeug [=umgangsspr. für anstrengen] und schoss innerhalb der letzten 12 Minuten drei Tore und beendete das Spiel mit einem verdienten 5:2 Sieg.
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(flo)
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