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Der Stellenwert der Deaflympics in Deutschland
Mittwoch, 5. Mai 2010, 13:09 Uhr
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AKTUELLES
PRÄSIDENT KÖHLER VERGIBT DIE HÖCHSTMÖGLICHE AUSZEICHNUNG AN DIE SPORTLERINNEN DER DEAFLYMPICS

Foto: (c) Andreas Praefcke | wikimedia.org
Hierzulande waren die "21sten Summer Deaflympics in Taipei" eher ein Geheimtipp. Während die besten internationalen gehörlosen Sportlerinnen und Sportler am asitischen Kontinent in den verschiedensten Disziplinen wettkämpften, wurden die Ergebnisse oder gar die gesamten Spiele von den Medien kaum einer Erwähnung gewürdigt. Nur ausgewählte Medien und selbstverständlich die Medien für und von Gehörlosen selbst haben davon berichtet.

Eine große Ehre wurde den heimkehrenden SportlerInnen des ÖGSVs schließlich vom Bundespräsidenten Heinz Fischer entgegen gebracht, der sie zusammen mit einer Delegation unter Begleitung von Helene Jarmer in der Hofburg empfing und gratulierte.

In Deutschland hat man diesen festlichen Empfang nun getoppt. Der Bundespräsident Horst Köhler zeichnete jetzt alle Medaillengewinner der Olympischen Spiele in Vancouver, der Paralymopischen Winterspiele in Vancouver und der Deaflympics in Taipeh mit dem Silbernen Lorbeerblatt aus. Es ist die höchste Auszeichnung für SportlerInnen, die in Deutschland vergeben werden kann. In seiner Ansprache betonte der Bundespräsident die tolle Leistung der SportlerInnen, die insgesamt 23 Edelmetalle nach Hause brachten. Durch die Spiele konnten sie zeigen, wo (sportliche) Menschen mit Behinderung hingehören: in die Mitte der Gesellschaft.

(flo)
Foto: (c) Andreas Praefcke | wikimedia.org
Video: Gebärdenwelt

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