Blitzlichgewitter am Donnerstag vor dem Verhandlungssaal 203 des Wiener Straflandesgerichts. Im Zentrum des Medieninteresses stand er, Stefan Matschiner. Ehemaliger Sportmanager und Betreuer mehrerer Weltklasse Athleten wie etwa Radprofi Bernhard Kohl. Matschiner war Blutdoping im Sinne des Anti-Doping-Gesetzes vorgeworfen worden. Kohl war auch als einer von zahlreichen Zeugen geladen.
Bernhard Kohl berichtet: "Für mich war er die zentrale Figur, er hat für mich alles organisiert. Er hat mich zwar nicht zum Doping gebracht, das war bei mir schon früher. Aber für mich hat er das ganze organisiert und für mich war er die zentrale Figur. Aber Doping gehört zum Spitzensport genauso wie Frühstücken oder Abendessen oder Schlafen gehen. Aber ich glaube der Breitensport hat hier viel mehr Aufräumungsbedarf, hier spielen viel größere Mengen eine Rolle als im Spitzensport."
Matschiner bekannte sich dann im Prozess teilweise schuldig. Er gab zu zwischen 2005 und 2008 an acht von ihm betreute Sportler illegale Präparate wie EPO, Testosteron und Wachstumshormone weitergegeben zu haben. Namentlich genannt wurden Kohl, dessen ehemaliger Stallgefährte im Gerolsteiner-Team Markus Zberg sowie die Triathletin Lisa Hütthaler. "Die Identität der übrigen Abnehmer wurde nicht preisgegeben, um diese zu schützen", so Matschiner.
Kein Geständnis legte er zum Vorwurf des Blutdopings ab. Eine angeblich dafür verwendete Blutzentrifuge wurde laut dem Oberösterreich nach Inkrafttreten des Anti-Doping-Gesetzes nach Slowenien bzw. Ungarn gebracht, wo Blutdoping nicht verboten war. Im Falle eines Schuldspruchs drohen Matschiner bis zu drei Jahre Haft.
Bernhard Kohl berichtet: "Für mich war er die zentrale Figur, er hat für mich alles organisiert. Er hat mich zwar nicht zum Doping gebracht, das war bei mir schon früher. Aber für mich hat er das ganze organisiert und für mich war er die zentrale Figur. Aber Doping gehört zum Spitzensport genauso wie Frühstücken oder Abendessen oder Schlafen gehen. Aber ich glaube der Breitensport hat hier viel mehr Aufräumungsbedarf, hier spielen viel größere Mengen eine Rolle als im Spitzensport."
Matschiner bekannte sich dann im Prozess teilweise schuldig. Er gab zu zwischen 2005 und 2008 an acht von ihm betreute Sportler illegale Präparate wie EPO, Testosteron und Wachstumshormone weitergegeben zu haben. Namentlich genannt wurden Kohl, dessen ehemaliger Stallgefährte im Gerolsteiner-Team Markus Zberg sowie die Triathletin Lisa Hütthaler. "Die Identität der übrigen Abnehmer wurde nicht preisgegeben, um diese zu schützen", so Matschiner.
Kein Geständnis legte er zum Vorwurf des Blutdopings ab. Eine angeblich dafür verwendete Blutzentrifuge wurde laut dem Oberösterreich nach Inkrafttreten des Anti-Doping-Gesetzes nach Slowenien bzw. Ungarn gebracht, wo Blutdoping nicht verboten war. Im Falle eines Schuldspruchs drohen Matschiner bis zu drei Jahre Haft.
(APA)
Foto: APA
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