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Bammer kündigte nach Paris-Aus Karriereende an
Montag, 23. Mai 2011, 10:26 Uhr
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AKTUELLES
OBERÖSTERREICHERIN UNTERLAG EINER QUALIFIKANTIN
Für Sybille Bammer ist in ihrem ersten Match nach zweimonatiger Pause gleich in der ersten Runde der French Open das Aus gekommen. Die 31-jährige Oberösterreicherin musste sich der elf Jahre jüngeren, deutschen Qualifikantin Mona Barthel nach 63 Minuten mit 1:6,5:7 geschlagen geben. Es war ein Abschied aus Paris, denn sie wird als Spielerin nicht mehr zurückkehren.

Schon in Wimbledon könnte nach ihren Aussagen ihr letzter Akt auf großer Tennisbühne erfolgen. Bammer, die im Vorjahr in Paris die zweite Runde erreicht hatte, wird im WTA-Ranking weiter an Boden verlieren. Als Nummer 125 der Welt ins Turnier gestartet, war Bammer trotz allem gegen die Qualifikantin als Favoritin ins Match gegangen. Immerhin war es für die Nummer 187 der Welt aus Deutschland ihre Premiere in einem Major-Hauptbewerb gewesen.

"Es war auf jeden Fall mein letzter Einsatz in Paris. Das Training macht mir nach wie vor Spaß. Ich spiele Bundesliga und Meisterschaft in der Schweiz und dann Wimbledon. Alles andere steht in den Sternen", sagte Bammer, die sich noch keine definitive Rücktrittserklärung entlocken lassen wollte.

Als Höhepunkte ihrer Karriere erwähnte sie die beiden Turniersiege in Pattaya und Prag, das US-Open-Viertelfinale 2008 und zwei Siege über Serena Williams.

Ihre Zukunft sieht sie aber durchaus noch im Tennis-Bereich. "Ich möchte im Tennis weiter tätig sein", sagte Bammer, die aber noch keinen konkreten Plan hat. Sie ist damit nach Stefan Koubek der zweite prominente Abgang im österreichischen Tennis in diesem Jahr.

(APA)
Foto: APA
Video: APA

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