Das autoritär regierte Weißrussland setzt während der Eishockey-Weltmeisterschaft 2014 für TeilnehmerInnen und Fans überraschend die Visumspflicht aus. ZuschauerInnen bräuchten an der Grenze zur Ex-Sowjetrepublik lediglich ihre Eintrittskarte vorzuzeigen. Einen entsprechenden Erlass unterzeichnete Präsident Lukaschenko am Montag nach Angaben der Staatsagentur Belta.
Der "als letzter Diktator Europas" kritisierte Lukaschenko hatte immer wieder gewarnt, westliche AusländerInnen trügen den "Geist des Umsturzes" ins Land. Weißrussland habe sich dem Druck des Internationalen Eishockey-Verbands gebeugt, vermuten BeobachterInnen. MenschenrechtlerInnen hatten gefordert, dem vom Westen mit Sanktionen belegten Land wegen schwerer Übergriffe gegen RegierungsgegnerInnen und Wahlfälschungen das Turnier wieder zu entziehen.
Mit der neuen Regelung orientiert sich Weißrussland an seinem Nachbarn Russland. Die Regierung in Moskau hatte zum Endspiel der Fußball-Champions-League zwischen Manchester United und Chelsea im Mai 2008 Zehntausenden britischen Fans nur gegen Vorlage ihrer Eintrittskarte für bis zu drei Tage die Einreise erlaubt.
Der "als letzter Diktator Europas" kritisierte Lukaschenko hatte immer wieder gewarnt, westliche AusländerInnen trügen den "Geist des Umsturzes" ins Land. Weißrussland habe sich dem Druck des Internationalen Eishockey-Verbands gebeugt, vermuten BeobachterInnen. MenschenrechtlerInnen hatten gefordert, dem vom Westen mit Sanktionen belegten Land wegen schwerer Übergriffe gegen RegierungsgegnerInnen und Wahlfälschungen das Turnier wieder zu entziehen.
Mit der neuen Regelung orientiert sich Weißrussland an seinem Nachbarn Russland. Die Regierung in Moskau hatte zum Endspiel der Fußball-Champions-League zwischen Manchester United und Chelsea im Mai 2008 Zehntausenden britischen Fans nur gegen Vorlage ihrer Eintrittskarte für bis zu drei Tage die Einreise erlaubt.
(APA)
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