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Österreichische Stromauto-Lobby wächst
Donnerstag, 2. September 2010, 10:05 Uhr
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AKTUELLES
MEHR PARKPLÄTZE MIT STROMANSCHLÜSSEN
In der Austrian Mobile Power (AMP), eine Interessensvertretung, die sich der Elektromobilität verschrieben hat, sammeln sich immer mehr österreichische Großkonzerne: Die als Verein organisierte Plattform hat inzwischen 20 Mitglieder, fast doppelt so viel wie Ende 2009. Mittlerweile hat sich auch die Telekom Austria, die Telefonzellen zu Stromtankstellen umrüsten will, der Lobby angeschlossen.

Ende 2009 hatte die AMP lediglich zwölf Mitglieder. Die Firmen in der AMP rechnen damit, dass bis 2020 rund 200.000 rein elektrobetriebene Fahrzeuge auf Österreichs Straßen rollen, rund fünf Prozent des Fahrzeugbestandes - "dass dies überhaupt möglich ist, muss aber noch sehr viel geschehen", sagt Wolfgang Pell vom Verbund. Pell und Vertreter von Magna International und Siemens haben am Mittwoch bei den Wirtschaftsgesprächen in Alpbach ihre Agenda präsentiert.

Auch die ÖBB wollen auf den Zug aufspringen. ÖBB-Infrastrukturvorstand Andreas Matthä nahm am Mittwoch in Alpbach am Arbeitskreis zur Elektromobilität teil - schließlich ist die Elektromobilität schon seit Jahrzehnten ein Kerngeschäft des Unternehmens.

(APA)
Foto: APA
Video: APA

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