15.000 Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre erkranken in Europa jährlich an Krebs, 250 in Österreich. Ihnen sollen nun durch die Bündelung von Forschungsaktivitäten eine Stimme und größtmögliche Heilungschancen gegeben werden, hieß es bei einem Pressegespräch am Dienstag in Wien.
Die St. Anna Kinderkrebsforschung startete das europaweite Forschungsnetzwerk ENCCA (European Network for Cancer Research in Children and Adolescents), das innovative Wege zur Heilung aufzeigen soll. "Kinder sind nicht einfach kleine Erwachsene", betonten die ExpertInnen des St. Anna Kinderspitals, das sich seit 23 Jahren Kinderkrebserkrankungen widmet. Besonders bezüglich Dosierung und Verabreichungsform könne man nicht einfach von den Großen auf die Kleinen schließen. Auch das macht Forschung und Behandlung äußerst schwierig und aufwendig - man könne nicht nur auf das mangelnde Interesse der Pharmaindustrie aufgrund der relativ geringen Anzahl der Betroffenen verweisen.
Derartige Erkrankungen sind nicht nur selten, sondern auch sehr vielfältig - breit anwendbare Forschungsergebnisse fehlen. Wie der wissenschaftliche Direktor Heinrich Kovar erläuterte, verlaufen Kinderkrebserkrankungen gerade bei den Jüngsten sehr individuell. "Eigentlich könnte man bei jedem eine ganz eigene Krankheit diagnostizieren." Die länderübergreifende Vernetzung gebe besonders seltenen Fällen neue Hoffnung.
Die häufigsten Krebsarten bei Kindern sind heute Leukämien, Hirntumore und Lymphknotenkrebs. In Europa werden drei von vier PatientInnen geheilt.
(APA)
Foto: http://www.kinderkrebsforschung.at
Video: APA
Die St. Anna Kinderkrebsforschung startete das europaweite Forschungsnetzwerk ENCCA (European Network for Cancer Research in Children and Adolescents), das innovative Wege zur Heilung aufzeigen soll. "Kinder sind nicht einfach kleine Erwachsene", betonten die ExpertInnen des St. Anna Kinderspitals, das sich seit 23 Jahren Kinderkrebserkrankungen widmet. Besonders bezüglich Dosierung und Verabreichungsform könne man nicht einfach von den Großen auf die Kleinen schließen. Auch das macht Forschung und Behandlung äußerst schwierig und aufwendig - man könne nicht nur auf das mangelnde Interesse der Pharmaindustrie aufgrund der relativ geringen Anzahl der Betroffenen verweisen.
Derartige Erkrankungen sind nicht nur selten, sondern auch sehr vielfältig - breit anwendbare Forschungsergebnisse fehlen. Wie der wissenschaftliche Direktor Heinrich Kovar erläuterte, verlaufen Kinderkrebserkrankungen gerade bei den Jüngsten sehr individuell. "Eigentlich könnte man bei jedem eine ganz eigene Krankheit diagnostizieren." Die länderübergreifende Vernetzung gebe besonders seltenen Fällen neue Hoffnung.
Die häufigsten Krebsarten bei Kindern sind heute Leukämien, Hirntumore und Lymphknotenkrebs. In Europa werden drei von vier PatientInnen geheilt.
(APA)
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