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Mit den Zähnen hören?
Dienstag, 22. Dezember 2009, 11:18 Uhr
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AKTUELLES
AMERIKANISCHES UNTERNEHMEN ENTWICKELT NEUES SYSTEM, UM MIT KIEFERKNOCHEN "ZU HÖREN".
Der gesamte Gehörgang liegt nicht weit entfernt vom Kiefer und Knochen sind keine starre Massen, die durch ihre speziellen Innenräume sogar als Resonanzkörper genutzt werden können (wussten schon die Naturvölker).

Diese Fakten haben Wissenschaftler in den USA zusammenaddiert und ein neues Konzept für eine Hörhilfe einseitig ertaubter Menschen entwickelt: ein kleines Mikrophon befindet sich in dem schwerhörigen bzw. gehörlosen Ohr und leitet die Schallschwingungen mittels Kabel an einen Zahn weiter. Um diesen Kieferzahn ist das Kabel dermaßen gewickelt, dass Vibrationen entsprechend den Schallschwingungen entstehen. Diese Signale können durch die unmittelbare Nähe zur Cochlea im Innenohr wahrgenommen und vom Gehirn verarbeitet werden.

Diese Entwicklung stammt vom amerikanischen Unternehmen "Sonitus Medical" und sie hoffen, ab 2010 damit eine neuartige Hörhilfe auf den Markt zu bringen.

(flo)
Foto: (c) Jerzy Sawluk | PIXELIO.de
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